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©2020 Ilka Weingärtner


Wir stehen einige Tage vor dem Hotel Huascaran in Huaraz auf 3.050 Meter Höhe und ...

… genießen den Apfelstrudel von dem Bäcker gegenüber :-) :

In einer Schreinerei lassen wir uns zwei Schubladen, die wir unter unsere Tischplatte anbringen wollen, und eine Besteckschubladeneinteilung anfertigen :-) :


Huaraz wurde 1941 von einer Schlammlawine und 1970 von einem Erdbeben heimgesucht. Damit sind die kolonialen Gebäude zerstört und die Stadt ist keine Schönheit mehr :-( . Wir genießen trotzdem den Komfort der Restaurants, des Marktes und die Aussicht auf den Haus- und höchsten Berg Perus, den Huascarán :-) :

Das kleine Museum Arqueológico de Ancash zeigt einige Dinge der Recuay Kultur, aus der Zeit von ca. 400 v. Chr. bis 600 n. Chr.:

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Am 24.08. verlassen wir das nette Städtchen um wieder einmal einen Abstecher in den Parque Nacional Huascaran zu machen. Diesmal wollen wir zum Pastoruri Gletscher und den einzigartigen Puya Raimondi.

Der Abschied von dieser beeindruckenden Gegend fällt uns schwer :-( . Aber, natürlich, muss unsere Reise weiter gehen und somit fahren wir Richtung Meer:

Caral, die älteste Stadt Amerikas wurde erst 2001 entdeckt und galt als Sensation. Es heißt, das hier, zwischen 3.000 bis 1.800 v. Chr., 5.000 Menschen gelebt haben. Wir als Laien sehen nur ein paar nach Ruinen aussehende Steinhaufen aber die Geschichte dahinter fasziniert uns mal wieder:


Vor dem Besuch der Hauptstadt, Lima, machen wir noch Halt am Meer, in dem kleinen Naturschutzgebiet Albufera Medio Mundo. Hier treffen wir wir Claudia, Marlies und Harry wieder und genießen zwei ruhige Tage am Meer mit Spaziergängen am Strand:

Es ist ein besonderes Erlebniss wenn die Wüste blüht. Das wollte ich immer schon einmal, bei unseren Besuchen in Afrika, erleben. Leider hatten wir dort nie die Möglichkeit dazu aber hier, in der Reserva Nacional Lomas Lachay, gibt es ein ähnliches Schauspiel welches in der zweiten Hälfte des Jahres vom Küstennebel, hervorgerufen wird:

Am 31.08.17 erreichen wir Mittags Lima und fahren direkt zum Hitchhikers Backpackers Hostel in Miraflores, wo Marlies und Harry für uns reserviert haben weil sie schon früher dort waren. Als wir ankommen sehen wir erst einmal WIE klein die Parkmöglichkeit ist und stellen fest das unser Platz noch belegt ist. Wir sind scheinbar etwas früh dran :-) . Das australische Paar macht uns freundlicherweise sofort Platz weil sie am Nachmittag sowieso einen Termin in einer Werkstatt haben, so das wir hereinfahren können und unser Dicke Wange an Wange mit dem Phoenix von Marlies und Harry steht ;-) . Mit dem kleineren Fahrzeug vor uns ist der Parkplatz auch wirklich voll! Trotzdem ist der Platz super, ordentlich, mitten in der Stadt, mit Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe und Busverbindungen in die Stadt. Was will man als Overlander in einer Großstadt mehr????

Wow, was für ein Kontrast zu dem Bergland in dem wir die letzte Zeit unterwegs waren. Die 1535 von den Spaniern gegründete „Stadt der Könige“ war einmal das Juwel des kolonialen Südamerikas und das ist wirklich nicht zu übersehen:

280 Km weiter erreichen wir die Reserva Nacional de Paracas. Die wüstenhafte Halbinsel ist bekannt für die gleichnamige Kultur und ihrer, in feinsten Tüchern eingewickelter, Mumien. Die Küste ist mit den vorgelagerten Inseln ein Paradies für die unterschiedlichsten Seevögel und den Guanoabbau ;-) .

Zur Erholung von dem Stadtleben bleiben wir ein paar Tage am Strand in der Nähe des kleinen Ortes Paracas und beobachten das Strandleben und damit die zahlreichen Chilenischen Flamingos:

Am 12.09. beschließen wir das Naturschutzgebiet zu besuchen. Bei schönstem Wetter machen wir uns auf den Weg auf die Halbinsel, natürlich nicht ohne vorher das Museum der Paracas Kultur zu besuchen :-)  :

Am 07.09. verlassen wir die Stadt an der Küste entlang Richtung Süden:

Die Wüste in Peru wird schon seit über tausend Jahren bewässert, so das einem auch Heute noch Zuckerrohrtransporter entgegen kommen:

Auf der Halbinsel:

In dem Örtchen Paracas finden wir keinen geschützten Ort um den Sturm abzuwarten, also fahren wir zurück an den Strand in der Nähe des Ortes und verbarrikadieren uns. D.h. alle Fenster sind zu, außer dem Badezimmerfenster, welches wir ein kleines Stück auflassen um Sauerstoff zu bekommen! Darunter bildet sich nach und nach eine kleine Sanddüne :-( .

Am nächsten Morgen ist der Sturm vorbei und wieder einmal haben wir eine außergewöhnliche Aussicht:

Die Panamericana verlässt die Küste und wir mit ihr:

Peru 2017 Teil 5