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©2020 Ilka Weingärtner


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Wir bleiben in der Wüste und verlassen nur das Meer um die höchsten Dünen Südamerikas und eine der Oasen zu besuchen. Huacachina bei Ica:

Nach fünf Tagen ziehen wir weiter durch die Wüste und ihren Flusstälern in Richtung Süden:


Noch vor der weltberühmten Pampa Colorada mit den Lineas de Nazca gibt es Bodenzeichnungen bei Palpa zu bestaunen. Sie wurden erst 2004 entdeckt und sollen noch älter als die von Nasca sein. Auf dem 150 km² großen Gebiet fand man 78 Darstellungen die aus der Zeit von 800 bis 200 v Chr. stammen:

Wir sind fasziniert von der Arbeit Maria Reichs, die ihr Leben der Freilegung und Vermessung der geheimnisvollen Linien von Nasca gewidmet hat. Ihr Leben und ihre Arbeit lässt sich in dem Museum ihres kleinen Wohn- und Arbeitshauses bestaunen:

Von dem von Ihr errichteten 15 m hohen Aussichtsturm lassen sich ein paar Zeichnungen bestaunen:

Den Flug über die Nasca Linien am nächsten Morgen sparen wir uns, auch aufgrund des zunehmenden Windes. Wir sind der Meinung genug gesehen zu haben, sicher auch weil wir schon häufiger Berichte über das Thema gesehen haben und besser als im Fernsehen sind sie in einem kleinen, wackeligen Flugzeug auch nicht zu sehen ;-) .

Wir nutzen die Zeit lieber für den nicht so bekannten „Cementerio de Chauchilla“, einem Friedhof der Nasca Kultur:

Ich kann mir vorstellen das es bei den Bildern zu einigen Diskussionen bei den Betrachtern führt. Die Frage die sich einige stellen werden und die wir uns auch jedesmal stellen wenn wir Friedhöfe dieser Art besuchen ist ob man Tote so zur Schau stellen sollte oder nicht? Ich für meinen Teil hätte kein Problem damit wenn mich `mal irgendjemand ausbuddeln und zur Schau stellen würde weil ich überzeugt bin das ich es gar nicht merken werde ;-) . Wünschenswert wäre es natürlich wenn diese Ausstellung einen geschichtlichen oder bildenden Charakter hätte :-) .

Aber, natürlich, ist so ein Besuch immer mit gemischten Gefühlen verbunden!

Bei der Weiterfahrt bleiben wir auf der Panamericana:



Einen Zwischenstopp legen wir an dem Inka Hafen, Puerto Inca ;-) , ein:

Brandung :-)

Wahnsinn wie sich eine Landschaft „nur“ durch das Wetter verändert :-) !

Wir nehmen Abschied von diesem sehr interessanten Ort  und fahren weiter der Küste entlang, immer der Panamerikana folgend: